Termin:
Montag, 20. September 2010
Ort:
Das Zahnärztehaus Stuttgart, Albstadtweg 9, 70567 S-Möhringen
Zeit:
Beginn 19.30 Uhr c.t./ Ende 22.00 Uhr
(Bewertet mit 3 Fortbildungspunkten)
Thema:
Je selbstsicherer, desto besser?
Referent:
Prof. Dr. phil. Astrid Schütz, Chemnitz
Kurzinhalt:
Wie zufrieden ein Mensch mit sich ist, wirkt sich auf viele Bereiche des alltäglichen Erlebens und Verhaltens aus. Menschen mit geringer Selbstwertschätzung zweifeln an ihren Fähigkeiten und leisten dann häufig tatsächlich weniger. Auch sind Selbstzweifel eine Belastung für Beziehungen. Wer sich allerdings überschätzt, investiert manchmal nicht genug in eine Aufgabe, weil der Erfolg schon allzu gewiss scheint. Auch sind diejenigen, die sehr von sich überzeugt sind, für ihre Mitmenschen häufig eine Belastung.
Im Vortrag wird auf Probleme niedriger und hoher Selbstwertschätzung eingegangen: Empirische Befunde werden zusammengefasst, exemplarisch werden einige Untersuchungen näher beschrieben. Relevante Themen sind: Wie misst man Selbstwertschätzung? Worauf basiert sie? Wodurch wird der Selbstwert bedroht? Selbstwertentwicklung im Lebenslauf, Kultur- und Geschlechterunterschiede, Selbstwert und Beziehungen, Selbstwert und Leistung. Abschließend wird auf andere relevante Faktoren psychischer Gesundheit eingegangen: Stressbewältigungskompetenzen, Optimismus und Emotionale Intelligenz.
Vita:
• geboren 1960
• Studium der Psychologie, Soziologie und Pädagogik an den Universitäten
Erlangen-Nürnberg, Bamberg und University of Alabama.
• von 1986 bis 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik der Universität Bamberg
• Promotion 1992. Thema der Dissertation: "Selbstdarstellung von Politikern. Analyse von Wahlkampfauftritten".
• 1990 -1999 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik der Universität Bamberg
• Forschungsaufenthalte an der University of Virginia und der Case Western Reserve University, Cleveland, Ohio
• Habilitation 1999. Thema der Habilitationsschrift: Selbstwertdynamik und Selbstwertregulation. Varianten positiver Selbsteinschätzung zwischen Selbstakzeptanz und Arroganz.
• Seit Dezember 1999 Professorin für differentielle Psychologie und Diagnostik, TU Chemnitz
Arbeitsschwerpunkte: Strategien der Selbstdarstellung in der Politik, Selbstwertgefühl, Stressbewältigung in Familien, Psychologische Aspekte privater Homepages
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