Termin:
Montag, 11. Oktober 2010
Ort:
Das Zahnärztehaus Stuttgart, Albstadtweg 9, 70567 S-Möhringen
Zeit:
Beginn 19.30 Uhr c.t. / Ende 22.00 Uhr
(Bewertet mit 3 Fortbildungspunkten)
Thema:
Prothetik
Referent:
Prof. Dr. Matthias Kern, Kiel
Kurzinhalt:
In der Therapieplanung stellt sich häufig die Frage, bis zu welchem Grad der parodontalen Schädigung die parodontal vorbehandelten Zähne noch für eine prothetische Versorgung herangezogenen werden können. Dieser Vortrag gibt Hilfestellung für die Beantwortung dieser Frage. Neben der parodontalen Wertigkeit des Zahnes spielen seine endodontische und strukturelle Wertigkeit sowie die geplante prothetische Versorgung eine entscheidende Rolle.
Die Umsetzung der prothetischen Versorgung auf parodontal geschädigten Zähnen stellt schließlich besondere Anforderungen an Zahnarzt und Zahntechniker insbesondere hinsichtlich biologischer, funktioneller, ästhetischer und oralhygienischer Gesichtspunkte. Die prothetischen und zahntechnischen Prinzipien für eine erfolgreiche prothetische Versorgung auf parodontal geschädigten Zähnen werden dargestellt.
Vita:
1980-1985 Studium der Zahnheilkunde in Freiburg/Breisgau
1985 Approbation / 1987 Promotion
1985-1989 Assistent an der Prothetischen Abteilung der Universitäts- Zahnklinik Freiburg
1989 Ernennung zum Akademischen Rat
1991-1993 Forschungsaufenthalt an der University of Maryland, Baltimore/USA (Stipendium der Dt. Forschungsgemeinschaft)
1995 Habilitation, Lehrbefugnis (Venia legendi) für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK), Ernennung zum Akademischen Direktor und Bestellung zum Leitenden Oberarzt der Prothetischen Abt. der Univers.-Zahnklinik Freiburg
1997 Ruf auf die C4-Professur für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, kommissarischer Direktor ab Okt 1997
1998 Ernennung zum Universitätsprofessor, Bestellung zum Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde
2000-2001: Mitglied im Direktorium der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) der DGZMK
seit 2002: Studiendekan Zahnmedizin
seit 2004: Vorsitzender der Schleswig-Holsteinischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (SHGZMK)
seit 2006: Mitglied des Beirates der Vereinigung der Hochschullehrer in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (VHZMK)
seit Juni 2008: Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde (DGZPW)
Hauptarbeitsgebiete: Festsitzender und partieller Zahnersatz, Adhäsivprothetik, Vollkeramische Restaurationen und Materialkunde
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