über uns

Der Zahnärztliche Arbeitskreis für Praxisführung und Fortbildung ist ein Zusammenschluß fachlich interessierter, beruflich engagierter und standespolitisch aufmerksamer Zahnärzte.

Der Z.A.P.F. wurde vom damaligen Landesvorsitzenden Baden-Württemberg des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte, Herrn Kollege Reinhold Sauter aus Stuttgart, initiiert und 1974 von dem jetzigen Ehrenvorsitzenden, Herrn Kollegen Dr. Winfried Klaas aus Herrenberg, gegründet. 21 Jahre lang lenkte dieser die Geschicke des Vereines und gab dem Arbeitskreis seine bekannt familiäre Atmosphäre.

Von Stammtischgröße ist die Mitgliederzahl des sich unabhängig vom Freien Verband und den Körperschaften entwickelnden Arbeitskreises auf 396 Praxen angewachsen, die schwerpunktmäßig in Baden - Württemberg angesiedelt sind. Besonders hervorzuheben ist, daß nicht nur die Praxisinhaber, sondern das gesamte Praxisteam an der Arbeit und bei den Veranstaltungen des Z.A.P.F. beteiligt sind.

Von 1995 bis 2004 leitete Dr. Norbert Engel aus Lomersheim die Geschicke des Vereins. Er baute die Kursstruktur des Vereins aus. Zusätzlich zu den traditionell jeden ersten Montag im Monat stattfindenden Arbeitssitzungen organisierte der Z.A.P.F. in Spitzenzeiten bis zu gesonderten 40 Kursen jährlich, bei denen das gesamte Praxisteam mit einbezogen wurde. In Sachen Qualitätsmanagement leistete der Z.A.P.F. Pionierarbeit, indem er bereits 1996 das c.i.c. (consilium intercriticum) gründete, lange bevor die Politik das Thema "QM" für sich entdeckte und meinte, der Zahnärzteschaft dies vorschreiben zu müssen.

Seit 2004 ist Dr. Elmar Frank aus Besigheim Vorsitzender des Z.A.P.F. Seine Schwerpunkte liegen auf der Optimierung der Organisation und der Einführung digitaler Medien zur Kommunikation und Fortbildung. Alle geeigneten Vorträge der letzten Jahre wurden digital aufgezeichnet und liegen in Bild und Ton abrufbereit auf der ebenfalls neu gestalteten Internet-Site des Vereins zum Abruf bereit.

Frau Margit Giese führt die Geschäftsstelle des Z.A.P.F. in Pforzheim und ist Ihre Gesprächspartnerin.

Kollegen, die engagiert und freudig ihren Beruf ausüben wollen, sollten nicht nur um eine breit angelegte Fortbildung bemüht sein, sie sollten sich ebenso mit standes- und berufspolitischen Fragen befassen, da nur so eine optimale und wirtschaftlich vertretbare Praxisführung ermöglicht werden kann. Deshalb werden regelmäßig kompetente, aktuelle standespolitische Informationen, abwechselnd von den verschiedenen standespolitisch relevanten Gruppierungen gegeben und diskutiert.

Zukunftsorientierte Zahnheilkunde kann nicht auf ein krankenkassengemäßes, symptomatisch-kuratives oder reparatives Niveau festgeschrieben sein. Der Patient mit all seinen Facetten muss im Mittelpunkt des heilkundlichen Strebens stehen. Danach sind die therapeutischen Maßnahmen auszurichten. Dieses Bestreben unterstützt der Z.A.P.F. mit einer thematisch viergeteilten Gliederung der Arbeitssitzungen:

1. Permanente fachlich-wissenschaftliche Fortbildung in allen Disziplinen des zahnärztlichen Tätigkeitsbereiches,

2. Umfassende Abhandlung interdisziplinären Fragestellungen mit Relevanz für die zahnärztliche Behandlung,

3. Standes- und berufspolitische Informationen und zahnärztliches Vertragswesen,

4. Probleme der Praxisführung, wie Personalführung, Arbeitspsychologie, Kommunikation, Management, Marketing, Rationalisierung der Verwaltung und weitere administrative Aspekte.

Die Arbeitssitzungen des Z.A.P.F. können Intensiv-Fortbildung in kleinen Gruppen nicht ersetzen. Intensivseminare und Kurse werden daher in kleinerem Kreis zusätzlich und parallel angeboten. Durch das große Potential an qualifizierten Referenten können diese sehr flexibel und schnell eingerichtet sowie den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden. Dabei ist es dem Z.A.P.F. schon sehr häufig gelungen, Veranstaltungen mit Signal- und Pilotwirkung durchzuführen.

Die Arbeitssitzungen des Z.A.P.F. finden in vierwöchentlichem Abstand jeweils am ersten Montag eines Monats statt. Tagungsort ist das Zahnärztehaus Stuttgart, Albstadtweg 9, 70567 Stuttgart. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 19.30 Uhr s.t.

Nach einer nach Bedarf stattfindenden standespolitischen Monatsschau stellen Z.A.P.F.-Mitglieder oder auch eingeladene Referenten deren Fachbeiträge vor, die anschließend interkollegial diskutiert werden.

Die Veranstaltungen können durch themenbezogene Ausstellungen verstärkt und unterstützt werden. Kurse, Seminare sowie Paralellveranstaltungen für die Mitarbeiterinnen in den Zahnarztpraxen können dem Jahresprogramm entnommen werden.

Dies ist ein kurzer Abriss der Ziele und Aktivitäten des Z.A.P.F.. Einen solchen Kreis mit Leben zu erfüllen, ihn als Forum zu benutzen, das der fachlichen Kommunikation dient, dazu bedarf es so aktiver und kooperativer Mitglieder, wie sie sich in diesem Arbeitskreis zusammengefunden haben und als große Familie verstehen.
 

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